Wasser schützen
Siedlungswasserbau
Wir beraten Sie bei der Auswahl der richtigen Vorgehensweise für Ihre Sanierungsvorhaben und unterstützen Sie mit Planungen im kommunalen und industriellen Bereich:
- Zustandsbewertung von Kanälen und Rohrleitungen
- Sanierungskonzepte für Kanal- und Rohrleitungsnetze und Schächte
- Planung von Kanal- und Rohrleitungsnetzen in offener und geschlossener Bauweise
- Oberflächenentwässerungskonzepte
- Hydrodynamische Netzberechnungen
- Konzepte zur Fremdwasserreduzierung
- Statische Berechnungen
- Substanzwertberechnung
- Projektierung von Trinkwasserleitungen
- Stauanlagenverantwortliche für kleine Stauanlagen
Referenzen
- ÖBA Sanierung Ragnitzsammler (Holding Graz Services, Abwasser)
- Erneuerung der Trinkwasserleitung Marktgemeinde Hallstatt (Marktgemeinde Hallstatt)
- Erneuerung der Trinkwasserleitung Salla für die Stadtwerke Köflach (ZT Acham GmbH)
- Kanalsanierungskonzept St. Leonhard (Holding Graz Services, Abwasser)
- Bulk water supply line to Durres region, Phase I und II (PWT Deutschland)
- ÖBA Kanalsanierung MU Leoben (BIG)
Gewässerökologie
Jeder Eingriff in Fließgewässer ist mit Auswirkungen auf das Lebensraumgefüge verbunden. Fließgewässersysteme unterliegen einer komplexen räumlichen und zeitlichen Vernetzung mit dem umgebenden Umland. Im Sinne der vorgegebenen Zielzustandserreichung bzw. der Erzielung des guten ökologischen Potentials kommt der Gewässerökologie eine tragende Rolle in Projektabwicklungen zu, um die Verträglichkeit von Eingriffen zu bewerten.
Im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie WRRL wurden die Rahmenbedingungen für die Nutzung heimischer Fließgewässer definiert. Das allgemein formulierte Verschlechterungsverbot ist auf Basis des „Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes" NGP und den für dessen Umsetzung getroffenen Formulierungen der „Qualitätszielverordnung Oberflächengewässer" zu erwirken. Eine bedeutende Rolle hinsichtlich der Umsetzung der WRRL kommt der Wiederherstellung des Gewässerkontinuums zu.
Fischwanderhilfen sind entsprechend der Gewässercharakteristik für die definierten Bemessungsfischarten zu dimensionieren. Die dem Stand der Technik entsprechenden Fischaufstiege können als Schlitzpässe, Beckenpässe, Umgehungsgerinne und Rampen zur Ausführung kommen.
Fischaufstiegshilfen für die Wien Energie GmbH
Für die Wien Energie GmbH wurden bei den Kraftwerksanlagen KW Rennmühle an der Feistritz, KW Unzmarkt an der Mur und KW Hoheneich am Braunaubach jeweils neue Fischaufstiegshilfen errichtet. Beim KW Rennmühle wurde erstmals das System eines technischen Beckenpasses erfolgreich eingesetzt und selbiges auch beim KW Unzmarkt mit dem Nachweis der Passage eines 120 cm großen Huchens.
Fischaufstieg beim KW See in Stubenberg
Im Herbst 2017 wurde beim KW See des E-Werk Stubenberg Österreichs längste Fischaufstiegsschnecke in Betrieb genommen. Mit der 20 m langen Fischaufstiegsschnecke aus dem Hause Rehart/Strasser wurde eine Höhe von 8 m überwunden, die verbleibenden 2 m Höhendifferenz durchwandern die Fische in einem konventionellen Schlitzpass mit Trennelementen des enature Fishpass System. Durch die planerische Kombination dieser beiden Aufstiegssysteme gelang es, trotz der beengten Verhältnisse an der Staumauer des Kraftwerkes, einen zeitgemäßen Fischaufstieg zu errichten.


